Überdachte Fahrradstation stärkt Umsteigemöglichkeiten am Elsässer Platz

Überdachte Fahrradstation stärkt Umsteigemöglichkeiten am Elsässer Platz
Überdachte Fahrradstation stärkt Umsteigemöglichkeiten am Elsässer Platz | Bild: WiBau

Eine neue, rund um die Uhr videoüberwachte Fahrradabstellanlage am Parkhaus Elsässer Platz ergänzt das Mobilitätsangebot vor Ort. Die überdachte Station bietet Platz für insgesamt 30 Fahrräder sowie zusätzliche Stellplätze für elektrische Scooter und soll das Umsteigen zwischen Rad, Auto und öffentlichem Verkehr erleichtern.

Ausstattung der Anlage

Die Station ist für 30 Fahrräder vorgesehen: 16 herkömmliche Fahrräder ohne Motor, zehn E Bikes und vier E Lastenräder. Ergänzend stehen zwölf Stellplätze für E Scooter zur Verfügung. Nutzerinnen und Nutzer können an integrierten Ladestationen ihre Akkus für E Bikes während des Parkens kostenfrei aufladen. Vier abschließbare Schließfächer bieten Stauraum für Helme oder Taschen und verfügen über Steckdosen mit unterschiedlichen Anschlüssen zum Laden von mobilen Geräten.

Vor Ort ist eine mobile Fahrrad Servicestation installiert. Sie ist mit einer Luftpumpe und Werkzeug ausgestattet und ermöglicht kleinere Reparaturen direkt an der Anlage.

Nutzerkreis und Standort

Die Fahrradstation befindet sich direkt an der Einfahrt zum Parkhaus Elsässer Platz und steht allen Interessierten kostenfrei zur Verfügung. Sie richtet sich an die Nutzenden des Parkhauses, Besucherinnen und Besucher der benachbarten Sporthallen sowie der örtlichen Behörden und Einrichtungen. Auch Besucherinnen und Besucher des geplanten Elsässer Parks sollen davon profitieren. Die Parkanlage wird als Beitrag zur besseren Verknüpfung verschiedener Verkehrsmittel auf der letzten Meile verstanden.

Finanzierung und Bewertung durch Stadt und Betreiber

Die Umsetzung der Anlage wurde mit Zuwendungen aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert. Aus Sicht der Stadtverwaltung steht das Projekt für eine Ausweitung bedarfsgerechter Mobilitätsangebote. Andreas Kowol, Dezernent für Bauen und Verkehr der Landeshauptstadt Wiesbaden, betont, dass die Stadt Mobilitätsangebote schaffen wolle, die unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht werden, und dass die neue Fahrradstation den Umstieg aufs Rad attraktiver mache.

Auch der Betreiber WiBau sieht die Anlage als Ergänzung des Parkraummanagements unter der Marke Lilienparken. Geschäftsführer Christoph Golla erklärt, die neue Abstellanlage ergänze das bestehende Pkw Angebot sinnvoll, nutze den vorhandenen Raum effizient und schaffe eine attraktive Infrastruktur für alle, die ihre Fahrzeuge sicher und komfortabel abstellen möchten.

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