
Seit Dienstag, 13. Januar, ist die Artothek Wiesbaden mit einer neuen Online-Datenbank im Netz. Rund 500 von insgesamt etwa 4000 Kunstwerken der städtischen Sammlung sind dort einsehbar und können zur Ausleihe reserviert werden. Nutzerinnen und Nutzer legen ausgewählte Arbeiten in einen Warenkorb und erhalten nach Prüfung durch das Artothek Team einen Termin zur Abholung.
Angebot und Bestandsübersicht
Die Datenbank umfasst ausgewählte Werke aus Malerei, Grafik, Fotografie sowie aus Skulptur und Objektkunst. Angezeigt wird, welche Arbeiten derzeit verfügbar oder bereits ausgeliehen sind. Ein Filtersystem erleichtert die Suche nach Künstlernamen, Technik, Format, Gattung, Entstehungsjahr und Rahmenmaß. Die digitale Sammlung wird schrittweise erweitert, um den Zugang zu den städtischen Beständen zu vergrößern.
Unter den vertretenen Namen finden sich unter anderem Paul Almasy, Johannes Grützke, Robert Lebeck, Annegret Soltau, Tjark Ihmels und Christa Möhring. Auch jüngere Wiesbadener Positionen sind vertreten, etwa Helena Hafemann und Verena Schmidt. Aktuelle Neuzugänge werden in einer eigenen Rubrik präsentiert, ausgewählte Arbeiten werden in der Reihe Geschmacksproben vertiefend vorgestellt.
Veranstaltungen, Nutzerinnen und Nutzer
Die Webseite informiert zudem über begleitende Formate und Veranstaltungen. Ein geplantes Angebot heißt Kuckuck Kunstguck und stellt jeweils ein Werk aus der Artothek in den Mittelpunkt. Ergänzend werden Fotos und Rückmeldungen von Ausleiherinnen und Ausleihern gezeigt, um einen Eindruck davon zu vermitteln, wie die Kunst in privaten Räumen wirkt.
Ausleihe, Gebühren und Förderung
Die Leihgebühren liegen derzeit zwischen 10 Euro für Studierende sowie Rentnerinnen und Rentner und 51 Euro für Unternehmen pro Halbjahr. Die Artothek beschreibt das Modell als Möglichkeit, Kunst im eigenen Umfeld zu erleben, ohne sie kaufen zu müssen.
Die neue Seite wurde von der Strategie und Designagentur Q entwickelt und gefördert. Weitere Unterstützer sind die Nassauische Sparkasse, die SV Sparkassenversicherung sowie die Sparkassen Kulturstiftung Hessen Thüringen.
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